Das Team hinter Disk 21

Gemeinsam Zukunftskompetenzen erlebbar machen.

Disk 21 verbindet die bewährte Methode „Dialog im Dunkeln“ mit den Anforderungen moderner Bildung. Hinter dem Projekt steht ein interdisziplinäres Team aus Bildung, Inklusion, Forschung und Projektmanagement. 

Was ist unser Ziel?

Gemeinsam verfolgen wir ein Ziel:
Kindern und Jugendlichen Erfahrungsräume zu eröffnen, in denen Empathie, Dialogfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Zusammenarbeit nicht nur vermittelt, sondern erlebt werden.

Wir glauben, dass nachhaltiges Lernen dort entsteht, wo Menschen ihre Perspektive wechseln, sich selbst neu entdecken und anderen auf Augenhöhe begegnen.

Was ist unsere Vision?

Die Welt des 21. Jahrhunderts verlangt weit mehr als Fachwissen. Sie braucht Menschen, die zuhören können, Verantwortung übernehmen, Vielfalt wertschätzen und gemeinsam Lösungen entwickeln.


Disk 21 schafft dafür einen außergewöhnlichen Lernraum: In der Dunkelheit verlieren gewohnte Rollen und Sicherheiten ihre Bedeutung. Neue Formen von Vertrauen, Kommunikation und Zusammenarbeit entstehen. Gemeinsam mit den Schulen baut Disk 21 den Rahmen, in dem Schülerinnen und Schüler Dialog, Empathie und Selbstwirksamkeit erfahren – integriert in den Schulalltag und pädagogisch sicher begleitet.


Aus dieser Erfahrung entwickeln sich genau jene Kompetenzen,
die junge Menschen heute brauchen:

Empathie & Inklusion

Sie erleben, wie Perspektiven sich verändern und was Vielfalt, Mitgefühl und Respekt im Alltag bedeuten.

Selbstwirksamkeit & Resilienz

Scheinbar unmögliche Aufgaben gemeinsam lösen: Das stärkt Selbstvertrauen, Handlungsfähigkeit und psychische Gesundheit.

Kommunikation & Zusammenarbeit

Im Dunkeln wird Sprache zum wichtigsten Werkzeug. Echte Teamdynamik entsteht, weil alle aufeinander angewiesen sind.

Die Menschen hinter Disk 21

Initiatoren & Leitung

Prof. Dr. Andreas Heinecke

Initiator

Frage: Was hat dich dazu inspiriert, Disk 21 ins Leben zu rufen?

„Um die Wirkungsmächtigkeit von Dialog im Dunkeln auch benachteiligten Kindern und Jugendlichen in sozioökomisch herausfordernder Umgebung zur Entfaltung ihrer Potentiale zu nutzen. Wichtig ist, dass das Erleben und die Begegnung mit blinden Menschen nicht auf der emotionalen Ebene stehen bleibt, sondern in den Bildungsplan an Schulen eingebettet ist. Nur so kann langfristig ein systemverändernder Impuls gesetzt werden.“

Orna Cohen

Initiatorin

Frage: Welche Überzeugung steckt hinter Disk 21?

„Wir glauben, dass Lernen durch Begegnungen (Martin Buber) und Erfahrungen (Einstein) stattfindet. Neue Lerntheorien betonen, dass nachhaltiges Lernen durch Metakognition (das Bewusstmachen unbewusster Erfahrungen) erreicht wird. Die Ausweitung der „Dialog im Dunkeln“-Erfahrung über einen längeren Zeitraum verstärkt deren Wirkung. Mit fünf Tagen voller Dialoge bietet Disk 21 vielfältige Erfahrungen, fördert authentische Begegnungen, regt zur Metakognition an und vermittelt soziales und emotionales Lernen.“

Christina Veldhoen

Projektleitung

Frage: Was hat dich überzeugt, Teil von Disk 21 zu werden?

„Die Veränderung der Kinder im Laufe der Disk 21-Projektwoche, sowohl in Bezug auf ihre Wahrnehmung blinder Menschen als auch auf sich selbst und ihre Fähigkeiten sowie ihre Klassengemeinschaft, ist beeindruckend. Diese Erfahrung sollten möglichst viele jungen Menschen machen können – und dazu möchte ich beitragen“




Mail: christina.veldhoen@disk21.de

Projektteam

Lena Weselmann

Projektkoordination

Frage: Welche Fähigkeit sollten junge Menschen heute unbedingt entwickeln?

„In der heutigen Zeit, in der Wandel so schnell geschieht, finde ich es besonders wichtig, dass Kinder Selbstwirksamkeit erfahren.

Sie dürfen wissen: Egal, was in Zukunft auf mich zukommt, ich kann damit umgehen.“

Mail: lena.weselmann@disk21.de

Natalie Guttzeit

Pädagogisches Konzept

Frage: Welche Aspekte von Disk 21 sind für dich zentral?

„Im Dunkeln sind alle gleich. Mich begeistert die Offenheit und das Vertrauen der Kinder während der Projektwoche.

Dieses Projekt schafft einen Lernraum, den die Kinder im regulären Unterricht nicht kennenlernen können. Es fördert Empathie, Kreativität, Resilienz und Kommunikation auf eine besondere Art und Weise.“

Mail: natalie.guttzeit@disk21.de

Minou Didier

Kommunikation

Frage: Was macht Disk 21 besonders wertvoll, sowohl für die Schulen als auch für die Kinder?

„Für mich ist die Kombination aus methodischer Tiefe, Anschluss an das fachliche Curriculum und dem festen Willen, jedes Kind an der Erfahrung ganz positiv teilhaben zu lassen, unschlagbar. Die Kinder erleben spielerisch ihre Selbstwirksamkeit und echte Inklusion. Das ergänzt den Lehrplan optimal.“

Mail: minou.didier@disk21.de

Trainerinnen und Trainer

Ivanka Kobsch

Trainerin

Frage: Wann merkst du, dass ein Kind anfängt, sich selbst im Dunkeln zu vertrauen?

„Sobald ein Kind beginnt, mich nicht nur als hilfestellend im Dunkeln zu begreifen, sondern mir eigene Entdeckungen im Dunkeln zeigt.

Dann ist die erste Angst überwunden und der Neugierfunke entflammt!“



Petra van de Voort

Trainerin

Frage: Was lernen Kinder und Jugendliche im Dunkeln, was im Klassenzimmer schwer vermittelbar ist?

„Im Schulalltag dreht sich viel um Leistung und Kinder sind oft von visuellen Reizen abgelenkt.

Bei Disk 21 fällt das Visuelle teilweise weg und die Kinder können sich ohne Druck besser auf ihre Sinne und ihre Zusammenarbeit konzentrieren.“

Axel Eichstädt

Trainer

Frage: Was bedeutet es für dich persönlich, in diesem Kontext zu arbeiten?

„Für mich persönlich bedeutet an diesem Projekt zu arbeiten, zwei Dinge verwirklichen zu können, die ich ziemlich wichtig finde: Zum einen mit Kindern zu arbeiten und Kindern eine positive Perspektive und ein positiveres Bild auf Ihre Zukunft zu geben und zum zweiten zum Thema Gerechtigkeit, Zusammenhalt und Inklusion in die Gesellschaft wirken zu können.“

Annette zu Solms

Trainerin

Frage: Was beobachtest du bei den Kindern, wenn sie das erste Mal in der Blackbox ankommen?

„Es ist wunderbar zu sehen, wenn Kinder „begreifen“ was man nur mit den Ohren und den Händen alles erfahren und machen kann.

Im Miteinander bekommt dann Sprache eine völlig neue Bedeutung.“




Warum wir an Disk 21 glauben

Wir erleben täglich, dass junge Menschen Orientierung, Selbstvertrauen und echte Begegnungen brauchen.

Disk 21 schafft einen geschützten Raum, in dem Schülerinnen und Schüler neue Erfahrungen machen können, unabhängig von Herkunft, Leistungsstand oder persönlichen Voraussetzungen.

Die Begegnung mit blinden Trainerinnen und Trainern, die gemeinsame Herausforderung in der Dunkelheit und die anschließende Reflexion eröffnen Perspektiven, die weit über eine Projektwoche hinauswirken.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Schulen Lernräume zu schaffen, die Empathie fördern, Inklusion erlebbar machen und Zukunftskompetenzen nachhaltig stärken.

Werden Sie Teil der Disk 21-Community

Disk 21 entsteht durch die Zusammenarbeit von Schulen, Pädagog*innen, Förderpartner*innen, Forschenden und engagierten Menschen, die an die Kraft von Perspektivwechsel und Dialog glauben.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.